Das Hollerhaus Irschenhausen ist ein kultureller Treffpunkt für Lesungen, Ausstellungen und Konzerte im Ortsteil Irschenhausen der oberbayerischen Gemeinde Icking im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Es handelt sich um ein ehemaliges Bauernhaus aus dem 14. oder 15. Jahrhundert mit einer nachträglich angebauten Kunstgalerie. Überregionale Bekanntheit erlangte das Hollerhaus als „Pension Resi“ in der Fernsehkrimiserie Der Bulle von Tölz.
Das Haus wurde vermutlich zwischen 1313 und 1457 errichtet. Im Jahr 1910 erwarben die Berliner Malerin Clara Porges und ihr Mann, der österreichische Violinist Friedrich Porges, das Gebäude und nannten es wegen des großen Holunderbusches im Garten „Hollerhaus“. Sie ließen eine Galerie anbauen, die 1917 eröffnet wurde.
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