Die Ohre bildet sich in einer Niederung aus wasserführenden Bächen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn. Das Gebiet liegt unweit der Grenze zu Sachsen-Anhalt und befindet sich rund sechs Kilometer südöstlich von Wittingen. Bis etwa Anfang des 20. Jahrhunderts befand sich ihre Quelle auf einem Gehöft in Ohrdorf. Der Ortsname bezieht sich auf den Fluss. Infolge einer Grundwasserabsenkung bildet sich die Ohre heutzutage in einem Wiesengebiet zwischen Ohrdorf und Haselhorst, wo auf den ersten drei Bachkilometern zwölf wasserführende Gräben zusammenfließen. Von dort aus führt die Ohre in südöstlicher Richtung als natürliche Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt in das niedersächsische Brome. Kurz vor dem Ort haben sich Flussmäander erhalten. Da sich dort seltene Arten der Tier- und Pflanzenwelt finden, wurden die Naturschutzgebiete „Ohreaue“, „Obere Ohre/Landwehr von Rade“, „Mittlere Ohreaue“ und „Ohreaue bei Altendorf und Brome“ eingerichtet. In Brome im Bereich der Talaue des Flusses entstanden 1979 zwei Seen, die vom Fluss gespeist werden. Der obere See hat eine Fläche von 1,7 ha, der untere See ist 3 ha groß. Die Wasserflächen stellen eine Biotopfläche dar und bilden ein kleineres Naherholungsgebiet. Vor allem dienen sie dem Hochwasserschutz in Brome, da zuvor Überschwemmungen mit Eisgang größeren Schaden im Ort anrichteten. Nach Brome verlässt die Ohre Niedersachsen und fließt auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt. Bei Jahrstedt endet der Oberlauf des Flusses, der dort in das Feuchtgebiet Drömling eintritt. Er durchfließt das Gebiet auf etwa 29 Kilometer Länge in südöstlicher Richtung. Bei Calvörde beginnt der Unterlauf des Flusses. In früheren Zeiten diente er mit mehreren Flussarmen dem Schutz der Burg Calvörde. Danach tangiert er den Nordrand der Magdeburger Börde und bildet zugleich die Grenze zur nördlich anschließenden Altmark. Die Ohre fließt durch den Landkreis Börde über Haldensleben nach Wolmirstedt und mündet bei Rogätz in die Elbe.
Die Ohre durchfließt mittig den rund 300 Quadratkilometer großen Drömling. Er bildete sich nach der letzten Eiszeit als ein großflächiges Feuchtgebiet mit Niedermooren. Die fast abflusslose Senke war bis zu ihrer Entwässerung im 18. Jahrhundert ein von Aller und Ohre gespeistes, unzugängliches Sumpfgebiet, das wegen seiner Undurchquerbarkeit schon immer eine Volkstumsgrenze zwischen Ost und West war. Laut den Berichten von Samuel Walther aus dem Jahre 1737 besaß die Ohre im Drömling ursprünglich kein festes Flussbett. Im Drömling liegt eine sehr niedrige Wasserscheide zwischen Weser und Elbe.
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